Wie bereitet man den Körper auf eine erfolgreiche Empfängnis vor?

Bis zu 60% der Frauen (und Paare), die Hilfe und Rat bei mir suchen, kommen aus dem Grund zu mir, dass sie ihre Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsfähigkeit verbessern möchten, um auf natürliche Weise schwanger zu werden. Es scheint ein wachsendes Bewusstsein dafür zu geben, den Körper auf die Empfängnis vorzubereiten, und fast jedes Paar möchte zunächst versuchen, dies auf eine natürliche Weise zu erreichen.

Dieser Artikel wurde verfasst von:
Alison Kogoj - lizenzierte natürliche Fruchtbarkeitsberaterin mit langjähriger Erfahrung, System-Relation-Therapeutin, Krankenschwester und Dozentin)

Haben Sie sich schon jemals gefragt: “Werden wir Kinder bekommen können?” Oder: “Werden meine Kinder Kinder bekommen können?” Heutzutage ist die Empfängnis und Geburt eines Kindes für viele Paare eine schwierige Herausforderung. In den Industrieländern hat jedes sechste Paar Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Die Medizin nennt Unfruchtbarkeit den Zustand, wenn ein Paar nach einem Jahr ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht schwanger wird. Andererseits zeigt uns die Statistik, dass jede vierte Schwangerschaft vorzeitig mit einer Fehl- oder Totgeburt endet.

Damit ein Paar die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft erhöhen kann, ist es äußerst wichtig, den Körper auf dieses große Ereignis vorzubereiten. Darüber hinaus bereitet sich der Körper der Frau auch auf die Zeit der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt vor. Im Folgenden gehen wir auf 6 Teilbereiche ein, die es sinnvollerweise zu betrachten und ggf. zu verbessern gilt, noch bevor das Paar aktiv an der Empfängnis arbeitet. Ein gesunder Lebensstil ist sehr wichtig für eine erfolgreiche Empfängnis- und Schwangerschaft. Dazu gehören gesunde Essgewohnheiten, (genügend) körperliche Aktivität, Stressbewältigung, das Aufgeben schlechter Gewohnheiten und die Kontrolle chronischer Krankheiten.

Gesunde Essensgewohnheiten

An dieser Stelle werden wir nicht über Diäten sprechen, die Sie auf wundersame Weise “fruchtbarer” machen. Unterschiedliche Diäten sind nicht für alle gleich effektiv, Außerdem kehren wir bei einer Diät oft in unsere alten Gewohnheiten zurück. Allerdings sind gesunde Essgewohnheiten von größter Bedeutung.

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und reichhaltig sein. Sie sollte genügend gesunde Fette, Kalorien, Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel, Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze enthalten. Vermeiden Sie jedoch einfache Kohlenhydrate und Zucker, süße Getränke, salzige Snacks, fettige und schnell zubereitete Speisen sowie Speisen, die in Plastikverpackungen zubereitet sind. Außerdem ist es wichtig, dass die Mahlzeiten sinnvoll über den Tag verteilt sind, was 3 bis 6 kleinere und größere Mahlzeiten pro Tag beinhaltet. Eine solche Methode trägt zu einem angemessenen Insulinspiegel im Blut bei, was sich auch günstig auf das entsprechende Gleichgewicht von Östrogen und Progesteron auswirkt.

Bei spezifischen Problemen oder chronischen Erkrankungen ist es gut, sich individuell an einen Experten zu wenden, der Sie je nach Befinden, Bedürfnissen und Wünschen berät und unterstützt.

Körperliche Aktivität

Auch das Körpergewicht und die körperliche Aktivität haben einen Einfluss auf die reproduktive Gesundheit, was für beide Geschlechter gilt. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist größer, wenn das Körpergewicht innerhalb der normalen Grenzen für die Körpergröße der Person liegt. Der optimale Body-Mass-Index (BMI) liegt zwischen 19 und 25.

Übergewichtige Frauen sind anfälliger für Störungen der “Hypothalamus-Hypophysen-Eierstock-Achse“ und leiden häufig unter Menstruationsstörungen (unregelmäßiger Menstruationszyklus, schmerzhafte Perioden, starke Blutungen, ausbleibender Eisprung). Bei erhöhtem Körpergewicht kommt es auch häufig zu einem Ungleichgewicht des Blutzuckers und einer übermäßigen Östrogenproduktion, was zu Störungen der Eizellreifung (Ausbleiben des Eisprungs) und einer unzureichenden Verdickung der Gebärmutterschleimhaut führen (eine befruchtete Eizelle kann sich nicht in die Gebärmutterschleimhaut einnisten). Übergewicht wird auch oft mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) in Verbindung gebracht, das wesentlich zu den Schwierigkeiten beim Erreichen einer Schwangerschaft beiträgt.

Das Problem tritt auch in umgekehrter Richtung auf, wenn das Körpergewicht oder der BMI zu niedrig ist. Bei Frauen mit einem BMI unter 18 kommt es zum Ausbleiben des Eisprungs und Menstruationsverlust, da die Menge an Fettzellen im Körper abnimmt, so dass die Ausschüttung von Hormonen, die die Funktion der Eierstöcke regulieren, aufhört. Den gleichen Effekt haben extreme Diäten mit sehr geringer Kalorienzufuhr pro Tag (unter 1000 kcal) und sehr intensive körperliche Betätigung. Ohne Eisprung ist es nicht möglich, schwanger zu werden, und in diesem Fall verbessert sich die Situation auch durch die Zugabe von Hormonen nicht.

Frauen, die körperlich nicht aktiv sind oder übergewichtig sind, sollten mindestens 3x pro Woche Sport treiben. Frauen, die intensiv körperlich aktiv sind, sollten ihre körperliche Aktivität reduzieren.

Stressbewältigung

Stress trägt oft zu Problemen beim Erreichen einer Schwangerschaft bei, insbesondere bei Frauen. Eine Studie ergab, dass übermäßige Belastung durch Stress das Risiko für Schwierigkeiten beim Schwangerwerden verdoppeln kann. Frauen, die einem hohen Stresslevel ausgesetzt sind, haben doppelt so wenig Möglichkeiten, im Folgejahr schwanger zu werden, als Frauen, die keinem Stress ausgesetzt sind. Bei Frauen, die häufig oder ständig Stress ausgesetzt sind, hat die Nebenniere viel zu tun, da sie ständig Hormone ausschüttet, die für die “Kampf-oder-Flucht”-Reaktion sorgen.

Bei langfristig erhöhter Ausschüttung von Stresshormonen kommt es auch zu einem unzureichenden Gleichgewicht von Östrogen und Progesteron, was zu Störungen des Eisprungs und anderen Störungen des Fortpflanzungssystems führen kann. Zudem kann ein hoher Cortisolspiegel schnell zum Kollaps des Immunsystems führen.


Wenn Sie oft gestresst oder überfordert sind, finden Sie mehrmals pro Woche eine Aktivität, die Sie beruhigt und von der Arbeit und den Sorgen ablenkt, wie zum Beispiel ein Spaziergang in der Natur; beginnen Sie regelmäßig mit Meditation oder Yoga; nehmen Sie ein entspannendes Bad; lesen Sie ein interessantes Buch. Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf ist ebenfalls sehr wichtig bzw. notwendig, da währenddessen das Hormon Melatonin gebildet wird, das ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die richtige Bildung und das Gleichgewicht von Östrogen und Progesteron hat.



Schlechte Gewohnheiten

Hören Sie auf zu rauchen und Alkohol zu trinken, reduzieren Sie den Koffeinkonsum.

Zigarettenrauch enthält mehr als 4.000 Chemikalien und ist mit vielen gesundheitlichen Komplikationen verbunden, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Hormonstörungen. Man fand heraus, dass Raucherinnen im Vergleich zu Nichtrauchern ein höheres Risiko für Probleme bei der Empfängnis haben. Bei Raucherinnen wurden häufiger eine verminderte Versorgung mit Eizellen, ein Mangel an fruchtbarem Schleim und eine zu kurze Lutealphase des Menstruationszykluses beobachtet. Man stellte auch die negativen Auswirkungen des Rauchens auf die Eileiter und die Gebärmutter fest, und Raucherinnen sollen auch anfälliger für Eileiterschwangerschaften sein.

Bei Frauen und Männern, die häufiger Alkohol konsumieren, fand man mehr Probleme im Zusammenhang mit dem Erreichen einer Schwangerschaft als bei mäßigen und gelegentlichen Trinkern. Alkohol trägt auch maßgeblich dazu bei, dass sich mehr Schadstoffe im Körper ansammeln, als der Körper ausscheiden kann. Bei Frauen erhöht dies das Östrogen, das den Eisprung hemmt, und bei Männern beeinflusst es die Beweglichkeit der Spermien und verringert deren Anzahl.

Der Koffeinkonsum ist mit einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko verbunden. Koffein reduziert unter anderem die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Eisen, das ein wichtiger Mineralstoff für eine gesunde Schwangerschaft ist. Die empfohlene Tagesmenge an koffeinhaltigen Getränken liegt bei bis zu 200 mg/Tag, und es ist noch besser, Kaffee durch entkoffeinierten Kaffee oder Tee zu ersetzen.

Bearbeiten Sie Ihre Diagnose

Wenn Sie an Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen, PCOS, Endometriose oder anderen chronischen Erkrankungen leiden, konsultieren Sie Ihren Arzt oder Gynäkologen, bevor Sie eine Schwangerschaft planen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie in diesen Fällen nicht schwanger werden sollten. Wichtig ist jedoch, dass Ihre Erkrankung unter Kontrolle ist, die vom Arzt empfohlene Therapie in Ordnung ist, die Ergebnisse im Normbereich liegen, Sie keine gesundheitlichen Komplikationen haben und auch auf Ihre Gesundheit, mit einem angemessenen Lebensstil achten.

Es wird nicht empfohlen, während der Einnahme bestimmter Therapien schwanger zu werden, sprechen Sie daher rechtzeitig mit Ihrem Arzt über die Planung einer Schwangerschaft, damit die Therapie entsprechend geändert oder angepasst werden kann.

Fangen Sie an, Ihren Menstruationszyklus zu verfolgen

Fangen Sie an, Ihren Monatszyklus kennenzulernen, zu verstehen und zu verfolgen! Ja, Sie haben richtig gelesen. Durch das Beobachten von Fruchtbarkeitsindikatoren wie Ausfluss, Basaltemperaturmessung, Selbstuntersuchung des Muttermundes oder Ovulationstests können Sie lernen, das Fruchtbarkeitsfenster aus dem Monatszyklus und damit den prognostizierten Zeitpunkt des Eisprungs zu bestimmen. Durch Intimitäten während der fruchtbaren Zeit erhöhen Sie die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft erheblich.

Bei der Planung einer Schwangerschaft ist die Vorbereitung des Körpers auf die Befruchtung und die Schwangerschaftszeit wichtig! Auch der Gärtner bereitet den Boden im Frühjahr vor, damit die Samen, die er pflanzt, erfolgreich keimen können. Warum also nicht dasselbe mit unserem Körper tun und dadurch die Möglichkeit einer erfolgreichen Befruchtung und Geburt erhöhen?


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Quellen und Literatur:

Billings, E. und Westmore A. (2008) The Billings Method: using the body’s natural sign of fertility. Sechzehnte Auflage. Melbourne: WOMB.

Briden, L. (2022) Are You Eating Enough to Get a Period? The Period Revolutionary, 16.04.2022. Verfügbar unter: https://www.larabriden.com/blog/page/3/ (Zugriffsdatum: 29.09.2022).

Bussell L., Heller B., Quinn T. (2010) Fully Fertile: A Holistic 12-Week Plan for Optimal Fertility. Vermont: Inner Traditions – Bear & Company. 

Goodman, J. (2020) Staying alive in toxic times, I.L. Erste Ausgabe. 

Hillgers, T.W. (2010) The NaPro Technology Revolution: Unleashing the Power in a Woman's Cycle. New York: Beaufort Books.


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